Pressemitteilung

31.10.2014

IHK-Elterncafé gestartet

Berufswahl mit Sahnehäubchen

Espresso, Kaffee oder Cappuccino? Beim neuen "IHK-Elterncafé" wurden nicht nur Getränke, sondern vor allem heiße Tipps zur Berufswahl serviert. 30 Mütter und Väter kamen zum Start.

Foto: Trinkhaus

Berufswahl mit Sahnehäubchen: Das neue Elterncafé der IHK Reutlingen will mehr bieten als die üblichen Informationsveranstaltungen. Denn hier treten vor allem Auszubildende auf, stellen ihren jeweiligen Beruf vor und erzählen von ihren Zukunftsplänen. „Uns ist wichtig, interessierten Müttern und Vätern authentische Einblicke in die betriebliche Ausbildung zu vermitteln“, sagt Ida Willumeit von der IHK Reutlingen, „das gelingt unseren Azubis ganz hervorragend.“ Das Elterncafé biete den passenden Rahmen, „um persönlich ins Gespräch zu kommen und sich bei Auszubildenden und Ausbilder direkt zu informieren.“

Erfolgreicher Start
Rund 30 Mütter und Väter waren zum Start erschienen und hatten teilweise Tochter oder Sohn gleich mitgebracht. Auszubildende der Reutlinger Reiff-Gruppe und der Schwörer Haus KG aus Hohenstein-Oberstetten präsentierten die Berufe Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel sowie Mechatroniker/-in auf. Dreimal pro Schuljahr soll das IHK-Elterncafé künftig stattfinden und dabei jeweils andere Berufe präsentieren. Die nächste Runde ist für Anfang 2015 geplant.

„Das IHK-Elterncafé ergänzt die vielfältigen Angebote, die wir bereits für Schüler und Lehrer bereitstellen“, erklärte Ida Willumeit. Mit dem Programm „Ausbildungsbotschafter“ treten bereits regelmäßig Auszubildende in Schulklassen auf. Ab sofort auch Eltern in Kontakt mit Azubis zu bringen, ist für die IHK ein wichtiger und naheliegender Schritt, so die Expertin. Denn nach wie vor holen sich Jugendliche vor allem Rat bei den Eltern, wenn es um die Entscheidung für den künftigen Beruf geht. Kein Wunder, denn je nach Schulart oder Schulabschluss sind viele Schüler erst 14 oder 15 Jahre alt, wenn sie sich um ein Praktikum bewerben oder sogar schon um einen Ausbildungsplatz. „Da gehört der Rückhalt in der Familie einfach dazu.“

Vorteile für Jugendliche
Das IHK-Elterncafé sei deshalb deutlich zu unterscheiden vom „Hotel Mama“. Es geht nicht darum, die Berufswahl an Eltern zu delegieren oder die Unselbständigkeit von Jugendlichen zu fördern. „Wir wollen Transparenz schaffen und Eltern über die betriebliche Ausbildung informieren“, erklärt Ida Willumeit, „denn das kommt Jugendlichen selbst zugute."