Vorteile für Schulen

Vorteile für Grundschulen

Die IHK bringt Sie mit Unternehmen in Kontakt. Denn außerschulische Erfahrungen tragen in hohem Maße zur Lernmotivation der Grundschulkinder bei und schaffen frühzeitig einen Bezug zur Berufswelt. Sie legen somit die Grundlage für eine spätere Berufsfähigkeit. Wir liefern Ihnen Beispiele für die spielerische Auseinandersetzung Ihrer Schülerinnen und Schüler mit technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Damit leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Grundschulkinder.

Vorteile für Förderschulen

Praktische Erfahrungen in Unternehmen sind gerade für Förderschülerinnen und Förderschüler unabdingbar, da sie den erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. Sie bieten Lernmöglichkeiten frei von schulischem Bewertungsdruck. Bisher verborgene soziale und praktische Fähigkeiten werden gefördert, Arbeitstugenden wie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein weiter gefestigt. Sie erhalten Anregungen für Ihren berufsvorbereitenden Unterricht und Unterstützung im Prozess der Berufsfindung. Praktika stärken den weiteren beruflichen Werdegang Ihrer Schülerinnen und Schüler. Wir haben für Förderschulen eigens ein 3-Stufen-Modell entwickelt:

  • Stufe 1: Betriebsbesichtigungen und Betriebserkundungen
  • Stufe 2: Schnupperpraktika, Betriebspraktika und Tagespraktika über mehrere Wochen
  • Stufe 3: betriebliche Ausbildung

Vorteile für Hauptschulen/Werkrealschulen

Berufsorientierung an Hauptschulen bleibt unvollständig ohne den direkten Kontakt zur betrieblichen Praxis. Jugendliche an Hauptschulen lernen so die fachlichen, personellen und sozialen Anforderungen in der betrieblichen Ausbildung kennen. Berufe können praktisch erprobt und eigene Berufswünsche geklärt werden. Oft verbessert die Erfahrung im Betrieb auch die Lernmotivation und Ausbildungsreife einzelner Schülerinnen und Schüler. Für junge Hauptschüler besonders wichtig: Die Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Partnerbetrieben bringt persönliche Kontakte und somit klare Vorteile bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Denn nach wie vor wünschen sich Ausbildungsbetriebe in der Region Bewerbungen engagierter Hauptschülerinnen und Hauptschüler für die betriebliche Ausbildung.

Vorteile für Realschulen/Gemeinschaftsschulen

Betriebliche Ausbildung oder weiterführende Schule? Für viele Realschülerinnen und Realschüler keine leichte Entscheidung. Praktische Erfahrungen im Partnerunternehmen erleichtern die Berufswahl und zeigen konkrete Möglichkeiten auf. Oft lernen Schüler/-innen dabei nicht berücksichtigte Berufe kennen und werden flexibler in ihrer Entscheidung. Das themenorientierte Projekt Berufsorientierung an der Realschule (BORS) schafft außerdem beste Voraussetzungen für gemeinsame Kooperationsprojekte mit Partnerbetrieben. Schüler/-innen organisieren nach Anleitung die Zusammenarbeit weitgehend selbständig und entwickeln eigene Projektideen. Auch für den Praxisbezug im Unterricht bringt der Kontakt zu Betrieben klare Vorteile, beispielsweise in den Fächerverbünden Erdkunde – Wirtschaftskunde - Gemeinschaftskunde (EWG) oder Materie – Natur – Technik (MNT).

Vorteile für Gymnasien

Auch für Gymnasien ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Kooperation: im Fächerverbund Geographie – Wirtschaft – Gemeinschaftskunde, im Neigungsfach „Wirtschaft“ der Kursstufe oder in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Komplexe Kooperationsprojekte integrieren sogar Fächer wie Deutsch oder Geschichte beispielsweise zum Thema „Arbeitsweisen in der Industrie“. Der Kontakt zu Unternehmen sichert Praxisbezug im Unterricht und schafft Bezug zur regionalen Wirtschaft. Beispielsweise wenn Unternehmer/-innen im Unterricht auftreten und über ihren Berufsalltag berichten oder einzelne Fachthemen aus Sicht der Praxis vermitteln. Schließlich lernen Schüler/-innen für ihre Berufswahl attraktive Ausbildungsmöglichkeiten in der Industrie kennen, zum Beispiel im Rahmen eines dualen Studiengangs an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).